Wahlprogramm

Stadtentwicklung

Wohnen und Leben in Burscheid

Die grüne und nachhaltige Alternative!

Burscheid liegt am Rande der Rheinisch-Bergischen Zentren im ländlich geprägten Raum. Für die Zukunft wird es entscheidend sein, die Lebensqualität für die Einwohner zu erhalten und neue BürgerInnen nach Burscheid zu holen. Die Erhaltung bzw. Ausbau der Infrastruktur steht daher auf der Prioritätenliste ganz oben.

Noch ist Burscheid mit seinen zahlreichen Außenortschaften von Grünflächen umgeben. Dieses Bild wollen wir unbedingt erhalten und für die Zukunft sichern.

Wir Burscheider Grünen wollen eine nachhaltige Siedlungsstruktur ohne Neubaugebiete auf der grünen Wiese, sondern mit Schwerpunkt auf dem Ausbau und Entwicklung innenstadtnaher Flächen!

Wir wollen keinen Stillstand, sondern gezielt Ausbau und Umformung der bestehenden Lebens- und Wohnzentren. Wir sind überzeugt, dass der richtige Weg für Burscheids Zukunft lautet:

BALANCE zwischen Infrastruktur und Lebensqualität!

Aus diesem Grund wenden wir uns massiv gegen die zunehmende Ausweisung von Neubaugebieten in den Außenbereichen, die viel zusätzlichen Verkehr mit sich bringen und in deren Folge unnötig viel Fläche versiegelt wird, wie in Herkensiefen oder Benninghausen, die wir nicht verhindern konnten.

Die Versiegelung unserer liebens- und lebenswerten Landschaft hält ungebremst an.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Burscheid wollen eine Mäßigung in der Ausweitung

von Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsflächen, um außerhalb der Zentren den

Charakter einer grünen Stadt zu erhalten und Ressourcen zu schonen. Denn die Landschaftszersiedelung bedingt ein Mehr an motorisiertem Verkehr und dadurch Anstieg des Co2 Ausstoßes.

Wir Grünen wollen eine Stadt, die bei der Siedlungsentwicklung ganzheitlich ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt. Darum müssen die Verantwortlichen für Planung und Stadtentwicklung weiterhin vorausschauend und steuernd den Siedlungsprozess voran bringen. Die begonnenen Maßnahmen, wie etwa die Aktionen rund um die Wohnquartier-Gestaltung, unterstützen wir. Dabei sollen u.a. die Verringerung des Energieverbrauchs, das gesunde Wohnen, integrative Siedlungen, kurze Wege im Vordergrund stehen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Burscheid wollen auch in der Zukunft eine Stadtentwicklung, die Alt und Neu verbindet sowie Jung und Alt Platz bietet. Burscheid muss sich einerseits auf verändernde Bedingungen, wie einer älter werdenden und schrumpfenden Gesellschaft (demographischer Wandel) einstellen. Darüber dürfen wir aber die Jugend nicht vergessen. Es reicht nicht aus, ein Jugendzentrum zu errichten, Kinder und Jugendliche brauchen mehr Platz in dieser Stadt, um sich entfalten zu können.

Zum Schutz der beiden innerstädtischen Zentren ist das bereits vorliegende Einzelhandelskonzept der Stadt Burscheid weiter umzusetzen. Die deutlichen Strukturschwächen der Zentren werden im Sinne einer multifunktionalen Entwicklung behoben. Dabei wird besondere Rücksicht auf die Pflege des Stadtbildes sowie auf Ruhe- und Erholungszonen gelegt. Diese Zentren sollen Lebens- und Erlebnisraum für Bürger und Bürgerinnen aller Altersgruppen der Stadt sein.

BURSCHEIDER GRÜNE STEHEN FÜR:

Ausbau unseres Radwege-Netzes und mehr Buslinien, z.B. Nachtbus

Lärmschutz für Wohngebiete wie Kotten, Repinghofen, Dürscheid

Baudenkmäler schützen und erhalten

mehr erneuerbare Energien in Burscheid, z.B. Windkraft und Dämmschutz

Unterstützung regionaler Bauern, Bioläden und FairTrade

stärkere Regionalvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten

Verhinderung Rastplatz/LKW Parkplatz an der A1 in Burscheid

Erhalt von historischen Bauten, Umsetzung der Denkmalbereichssatzung für Burscheid

neue Nutzung von Industriebrachen

Rasche und zweckoptimierte Umsetzung eines Radwegekonzeptes

Erhalt der bergischen Kultur- und Naturlandschaft

Förderung des Naherholungstourismus

Mehr gesunde und in der Region (artgerecht) produzierte, nicht genmanipulierte Nahrungsmittel, stärkere Regionalvermarktung, Unterstützung von Вergisch Pur

Anpassung der Stadtplanung an die demographische Entwicklung

Mehr Plätze und Orte für Kinder und Jugendliche

Ortsnahe Umsetzung des erneuerbaren Energie-Gesetzes

Handel und Wirtschaft

Attraktive Innenstadt, gute Arbeitsplätze: Einkaufen und Arbeiten in Burscheid

Burscheid hat einiges an Gewerbe aufzuweisen und somit ein individuelles wirtschaftliches Profil. Dadurch bedingt ist unsere Stadt geprägt durch Gewerbegebiete, die vereinzelt über das gesamte Stadtgebiet verteilt liegen.

Wir in Burscheid haben die Zeichen der Zeit verstanden. Daher haben bei uns Ausbildung und Angebot an Fachkräften im kommenden Jahrzehnt absoluten Vorrang. Die Ansiedlung ökonomisch und ökologisch zukunftsorientierter Betriebe wird angemahnt und sollte besonders gefördert werden.

Arbeits- und Wirtschaftsförderung sollten miteinander verknüpft werden.

Die Stadt sollte den Service für die Wirtschaft weiter optimieren. In diesem Zusammenhang sollte sie eine aktive Gewerbeflächen- bzw. Gewerbegebäudepolitik betreiben. Ganz oben auf der Listen steht dabei die Reaktivierung von Gewerbebrachen. Bestehende und zukunftsfähige Gebiete werden erhalten und durch Bebauungspläne gesichert. Ein Gewerbe- und Gewerbeflächenkataster

setzen wir voraus. Unternehmen und Betriebe, die bereits vor Ort aktiv sind, sollten bevorzugt gefördert werden.

Wir alle wünschen uns eine lebendige und attraktive Innenstadt in Burscheid und Hilgen. Schöne Geschäfte, gemütliche Cafés, ruhige Plätze zum Verweilen – und das alles bequem zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bürgerbus zu erreichen und mit ausreichend kostenlosen Parkplätzen versehen, falls man doch mit dem Auto kommt. Diese Ideen und Aspekte greift das Einzelhandelskonzept der Stadt Burscheid auf. Deshalb unterstützen wir Burscheider Grünen die Umsetzung dieses Konzeptes auf jeden Fall. Darüber hinaus stellen wir aber noch weitere Forderungen an eine aktive Wirtschaftsförderung, um das Ergebnis zu optimieren.

Dafür muss man etwas tun:

Burscheid hat sich in der Vergangenheit allzu leichtfertig auf die „großen“ Arbeitgeber verlassen; eine Automobil-Monokultur hat sich entwickelt. Daher sollte ein Branchenmix angestrebt werden, initiiert von der städtischen Wirtschaftsförderung. Wir Grüne unterstützen alle Bemühungen, neue mittelständische Firmen in Burscheid anzusiedeln, die umweltverträglich wirtschaften und neue, auskömmliche Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen;

nicht nur die Geschäftsinhaberinnen und –inhaber sind aufgefordert, mit einem guten Angebot, zuvorkommender Dienstleistung, angemessenen Öffnungszeiten für die Voraussetzung zu sorgen und durch vielfältige Aktionen und Feste die Attraktivität von Burscheid als Einkaufsstadt zu erhöhen;

auch die Stadt muss durch aktive Wirtschaftsförderung ihren Part beitragen: durch Unterstützung von Existenzgründerinnen und -gründern; bei der intelligenten Planung von neuen zentrumsnahen Einkaufsmärkten; durch aktive Werbung und gute Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ e.V.

ein aktuelles Gewerbe- und Gewerbeflächenkataster als Mittel einer professionellen Wirtschaftsförderung;

die Wirtschaftsförderung berücksichtigt bei der Förderung und Beratung auch soziale, ökologische und Nachhaltigkeitskriterien;

bei der Ausschreibung und Vergabe von städtischen Aufträgen werden
soziale und ökologische Kriterien explizit berücksichtigt;

Nicht zuletzt entscheidet jede Bürgerin und jeder Bürger beim täglichen Einkauf über die Zukunft der Geschäfte (und damit auch der Arbeitsplätze!) in der Stadt.

Wir Grüne unterstützen alle Aktivitäten und Bemühungen, die die Einzelhandels-Landschaft in Burscheid – entsprechend dem Einzelhandelskonzept für Burscheid – attraktiver gestalten:

wir wenden uns gegen die Abwanderung von Kaufkraft aus der Innenstadt auf die „grüne Wiese“; mit uns wird es keine neuen Supermärkte außerhalb geben!

wir unterstützen die regionale Vermarktung heimischer landwirtschaftlicher Produkte (Hofläden und Bauernmärkte);

wir unterstützen Projekte, die untere Hauptstrasse in Burscheids Innenstadt wiederzubeleben;

wir unterstützen Aktionen und Feste, die die Attraktivität der Zentren in Burscheid und Hilgen steigern.

Wahlprogramm

Soziales + Familie

Gleiche Chancen und familiengerechtes Burscheid

Burscheid durchlebt seit vielen Jahren eine finanzielle Talfahrt. Aber trotz der Finanzmisere dürfen wir die Schwächeren nicht aus den Augen verlieren, denn sie haben ein Anrecht auf Unterstützung und unsere Solidarität. Getreu dem Motto: Verantwortliche Politik muss heute schon an Morgen denken, sind wir aufgefordert zu handeln. Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb müssen die Verantwortlichen langfristige und verlässliche Konzepte entwickeln.

Die gesellschaftlichen Veränderungen betreffen fast alle Bevölkerungsschichten und verlangen auch Reaktionen von den Verantwortlichen vor Ort. So benötigen immer mehr Familien eine zuverlässige, bezahlbare und qualitative Betreuung für ihre Kinder.

Gerechte Bildungschancen und ein gutes soziales Umfeld werden auch für unsere Kinder und Jugendlichen hier in Burscheid immer wichtiger, wenn sie ihre Zukunft selber gemäß ihren Stärken und Wünschen gestalten wollen. Durch die Gründung einer Gesamtschule in Burscheid und den Neubau des Jugendzentrums sowie die Etablierung von Familienzentren haben sich die Voraussetzungen zwar verbessert, optimal sind sie aber noch nicht.

Daher muss auch in Burscheid noch einiges geschehen.

:: kein Abbau in der Kinder- und Jugendarbeit, sondern Verstärkung
und  Verbesserung von Angeboten, die alle brauchen

– z.B. für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
– z.B. durch Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Einrichtungen der
Jugendhilfe: Pro familia, Suchthilfe, Frauen-Zimmer und Burscheider Tafel

:: Jugendarbeit soll soziale und kulturelle Bildungsarbeit beinhalten – nicht nur Kinder   und Jugendliche „verwahren“, sondern sie fördern

:: Bolz- und Spielplätze erhalten, pflegen und ausbauen durch Sponsoring von Burscheider Firmen

:: Online-Veranstaltungskalender für Kinder und Jugendliche Ausbau der ambulanten Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz,

    wie sozialpädagogischer Familienhilfe, intensive Einzelfallhilfe, Wohngruppen usw.

:: Verstärkung der Kooperation von Schule und Wirtschaft

:: Qualitätsorientierte Betreuung in der offenen Ganztagsschule,

    trägerübergreifende Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem breiten Spektrum, wie z.B. interkulturelles Training,

    Umgang mit auffälligen Kindern; dadurch Stärkung der personellen Kompetenzen

:: Sicherung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch verlässliche Kinderbetreuung
– Ausreichende KiTa-Plätze zur Versorgung von Kindern im Alter von 2-6 Jahren

     – ausreichende Plätze für die Versorgung von Kindern bei Tagesmüttern
– familienfreundliche Stadtplanung: Wohnmöglichkeiten im Zentrum
Radwege und breite Bürgersteige, Spielstrassen, gepflegte Spielplätze

:: Gleiche Chancen für alle!
Verbesserung der Bildungssituation, mehr Bildungsgerechtigkeit
Vernetzung von Jugendhilfe, Jugendförderung und Schule

individuelle Förderung und Differenzierung nach Leistungsniveau, das heißt: Stärken fördern, bei Schwächen helfen;

Vernetzung mit Betrieben, Vereinen und kirchlichen Einrichtungen;

für Kinder mit Migrationshintergrund: mehr muttersprachlichen Unterricht;

wir fordern, dass sozial benachteiligte Kinder einen Zugang zur Bildung haben und ihnen ausreichende Mittel zur Verfügung

gestellt werden;

gründliche und fürsorgliche Beratung von ALGII und Sozialhilfe-Bezieherinnen und -Beziehern, um sie gezielt zu fördern

und zu qualifizieren

:: Die Grünen Burscheid stehen für:

•Babybegrüßungsdienste

•zielgerichtete Hilfen und Unterstützung ab der Geburt (frühe Hilfen)

•ausreichende Kitaplätze für Kinder ab 2 Jahre

•Sprachkompetenzen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter fördern

•wir unterstützen die Evangelische Gesamtschule

•Ganztagsbetreuung in allen Schulen bis 17 Uhr

•bessere Vernetzung der Jugendarbeit mit Einrichtungen wie Kinderschutzbund, Schulen sowie Vereinen

•Kinder und Jugendliche sollen im neuen Jugendzentrum nicht nur „verwahrt“, sondern gefördert werden

•gezielte Förderung von ALGII- und Sozialhilfe-Bezieherinnen und -Beziehern

•ausreichende und geeignete Wohnmöglichkeiten für Senioren

•mehr bezahlbaren Wohnraum für alle, besonders für Lebensgemeinschaften mit Kindern und Personen mit geringem Einkommen

•Programme, die Gewalt an KiTas, in Schulen und in der Jugendförderung verhindern sollen

Es ist nicht immer eine Frage des Geldes, oft sind es schon ganz einfache Dinge, die Großes bewirken können, wie etwa bessere Vernetzung oder ehrenamtliches Engagement.

Integration

Willkommen und angekommen

Für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt werden die Themen Zuwanderung und Integration immer entscheidender. Ziel ist das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund sowie gleichberechtigte Teilhabe und Mitwirkung zugewanderter BürgerInnen und Bürger am Leben der Gemeinde.

Jeder Einzelne kann feststellen, ob uns die Integration gelingt: im örtlichen Miteinander, in den Wohnvierteln, in den Kindertageseinrichtungen und Schulen, beim Berufsbildungs- und Ausbildungsmarkt. Gute Sprachkenntnisse sind für eine erfolgreiche Integration wesentlich.

Die Kommunalpolitik ist hier gefordert. Ein einheitliches und interkulturelles Konzept ist von großer Bedeutung. Das migrantenorientierte Bildungskonzept, das für die Stadt Burscheid erarbeitet und vom Integrationsrat der Stadt unter aktiver Mitarbeit der Grünen initiiert wurde, ist der richtige Weg dahin. Die Gestaltung von Integration ist deshalb vordringlich eine kommunale Aufgabe. Interkulturelle Arbeit ist eine der entscheidenden Grundlagen unserer kommunalen Integrationspolitik.

Kernpunkte und Forderungen an die Integrationsarbeit der Zukunft:

•eine effektivere Integrationsarbeit

•Hilfe für Flüchtlinge

•Sprache fördern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

•mehr Bildungschancen und Sprachkompetenz

•Teilhabe der Zugewanderten am ökonomischen und sozialen Leben

•Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt

•kommunales Wahlrecht für alle

•gezielte frühe Förderung der deutschen Sprachkenntnisse

•verstärkter muttersprachlicher Unterricht

•Angebot und Ausweitung zur Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe

•Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben bereitstellen

•Projekte, die gezielt Jugendliche mit Migrationshintergrund zu Ausbildungsplätzen verhelfen, unterstützen

•die soziale Betreuung ausländischer Seniorinnen und Senioren ausbauen

Das hatten Sie davon

Seit über 30 Jahren sind die Grünen in Burscheid

Garant für innovative und verlässliche Kommunalpolitik.

Folgende Themen wurden von uns erfolgreich angestoßen, unterstützt oder durchgesetzt:

2013: Beschluss zur Gründung einer Gesamtschule

2011: Antrag zur Optimierung des Radwegenetzes in Burscheid

2011: Antrag für die Errichtung einer Radstation am Behnradweg

2011: Anfrage wegen zusätzlicher Pauschale der Sommerferien-Betreuung

2011: Widerstand gegen das Neubaugebiet Benninghausen-Nord

2011: Beschluss der Denkmalbereichssatzung für die Innenstadt

2010: Anfrage zur Schulentwicklung und Prognose in Burscheid (= Start der Debatte zur
Zukunft der Burscheider Schulen/Gesamtschule)

2010: Beschluss der Satzung „Zum Schutz besonders schützenswerter Bäume“
(Baumschutzsatzung),
Baumkataster beantragt und umgesetzt = Förderung einheimischer Bäume

2009: Antrag der Denkmalbereichssatzung

2009: Protest gegen die Autobahnraststätte in Geilenbach/Oberlandscheid

2009: Antrag zu neuem Konzept der Jugendarbeit im Jugendzentrum

2009: Antrag Denkmalschutz für Ensemble Hauptstrasse

2008: Antrag einer Ehrenamtskarte/Würdigung ehrenamtlichen Engagements

2007: Antrag auf Errichtung des Radweges auf der alten Bahntrasse, als erste Fraktion

2007: Beitritt zu SolarLokal

2006: Unterstützung für gerechte Elternbeiträge bei der Ganztagsschule

Wir möchten Ihre Interessen

im neuen Stadtrat vertreten:

Sabine Wurmbach

Jg. 1962, Mitarbeiterin Verbraucherschutz

Stellv. Bürgermeisterin 1994 bis 1999

Bauausschussvorsitzende

1990 bis 2000 Mitglied des Stadtrates

seit 2009                     „

seit 2009 Fraktionsvorsitzende

Mitglied im Kulturausschuss

Mitglied im Hauptausschuss

Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke

Gleichzeitig ehrenamtliche Mitarbeiterin, z.B. im Stadtarchiv

Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Lebensqualität in unserer Stadt erhalten bleibt, denn der Unterschied zwischen Stadt und Land wird größer. Für die Zukunft finde ich es wichtig, dass die Energieversorgung vor Ort durch erneuerbare Energien sichergestellt wird. Dafür müssen wir auch interkommunale Möglichkeiten nutzen.

Ute Hentschel

Ute Hentschel, Jg. 1965, Buchhändlerin und Literaturwissenschaftlerin,

seit 1982 Mitglied der Grünen Burscheids

seit 2009 stellvertretende Bürgermeisterin von Burscheid

seit 25 Jahren Mitglied der Grünen Ratsfraktion als sachkundige Bürgerin oder Ratsmitglied

Pressesprecherin der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ e.V.

Inhaberin der gleichnamigen Buchhandlung in der Hauptstrasse 26 in Burscheid

bundesweite Tätigkeit als Dozentin in der Fort- und Weiterbildung für Buchhandel und Bibliothek, u.a. für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels

„Ich stehe für pragmatische grüne Politik – ohne Ideologie und Besserwisserei. Mein Opa Hans Pulvermacher hat immer gesagt: „Der eine liebt die Schwiegermutter, der andere isst gern schwarze Seife!“  Das sollte heißen: Du musst die Leute so nehmen, wie sie sind, du kannst sie nicht ändern. Na gut, ändern vielleicht nicht, aber doch das eine oder andere Mal überzeugen…?

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch die Verantwortung dafür trägt, was in seiner oder ihrer Stadt passiert. Man kann nicht immer auf die anderen zeigen, auf die Stadt, den Staat oder wen auch immer: Man muss selber was tun – und nicht nur klug schwätzen!“

Jürgen Witthohn

-geboren 1946

-Diplom Pädagoge und Sozialarbeiter

-seit 2009 im Rat

-Mitglied im Sozial- und Schulausschuss

-2012 in den Unruhestand getreten

-seit 2013 im Sprecherrat des OV

-Schöffe am Jugendgericht in Opladen

-ehrenamtlich tätig an der Friedrich-Goetze-Hauptschule: Deutsch für ausländische Kinder und Jugendliche

-Mitarbeit im Netzwerk Offene Kinder- und Jugendarbeit in Leverkusen

Ab dem 14. Lebensjahr gewerkschaftlich aktiv, studenten- und friedensbewegt, bin ich seit jeher ein politisch interessierter Mensch.

Über dreißig Jahre Arbeit in der Öffentlichen Verwaltung befähigen mich, deren Strukturen zu kennen, und nun von der anderen Seite, sinnvoll für Burscheider Bürger und BürgerInnen anzuwenden.

Insbesondere sind mir die Themen Kinder und Jugendliche, Schule, Bildung und Freizeit sowie lokale Lebensqualität wichtig.

Mein Motto: „Wer Grosses bewegen will, der muss im Kleinen beginnen.“

Heidi Neumann

Platz 4 Heidi Neumann

Jg. 1964, Erzieherin

Seit 2004 Mitglied im Schul- und Sozialausschuss

Seit 2009 Mitglied des Stadtrates

Mitglied im Sportausschuss

Mitglied im Sprecherrat der Burscheider Grünen

Sprecherin der Kottener Dorfgemeinschaft für Lärmschutz

Gemeinsam mit der Kita „Sonnenblume“ Patin des Feuerwehrspielplatzes in Hilgen

Mein Engagement gilt einer guten pädagogischen Betreuung der Kinder und Jugentlichen in Burscheid. Darunter verstehe ich sowohl eine funktionierende Ganztagsbetreuung mit gerechten Elternbeiträgen sowie ein Jugendzentrum mit einem guten Konzept und modernen Schul-und Freizeiteinrichtungen. Eine Gesamtschule mit einem anspruchsvollem Angebot ist mir genauso wichtig wie die ausreichende Versorgung der jüngeren mit Kindergartenplätzen. Ebenso setze ich mich dafür ein, dass auch unter dreijährige gut betreut werden und es  Hilfsangebote für junge Familien gibt.

Christine Sattler-Hahl

Jahrgang 1972, geboren in Lampertheim Bergstraße

Gelernte Antwalts-Notariatsgehilfin, jetzt im Einzelhandel in Burscheid tätig

Mutter von drei Kindern (11, 13 und 19 Jahre)

Politisch aktiv seit dem 14 Lebensjahr, Eintritt in die SPD mit 16

Juso Vorsitzende des Ortsvereins Birkenau

Geschäftsführerin der Jusos des Kreises Bergstraße

Juso-Vorsitzende des Kreises Bergstraße – Schwerpunkte Naturschutz, ÖNV sowie Sucht- und Drogenberatung

Abgeordnete der SPD im Kreistag Bergstraße

Stadtverordnete der Stadt Bensheim – Mitglied des Bau-, Umwelt- und

Planungsausschusses sowie der Naturschutzkommission

Ich bin 2006 nach Burscheid gezogen und seit 2013 bei den Burscheider Grünen im Sozialbereich sowie Stadtplanung und -entwicklung engagiert.

„Ich will dazu beitragen, unsere Stadt so zu gestalten, dass sie so lebenswert bleibt wie sie ist, oder vielleicht noch ein bisschen besser wird.“

Cathérine Efeoglu

Jg. 1966, Grundschullehrerin

Ich bin in Hilgen-Dünweg aufgewachsen, lebe aber schon seit längerer Zeit mitten in Burscheid mit meinem Ehemann Taner und zwei Kindern. Zeitweise habe ich in Izmir (Türkei) gelebt, um dort die Sprache und Kultur besser kennen zu lernen. Mehr als 15 Jahre habe ich selbstständig in unserer Werbeagentur gearbeitet, doch dann begann ich Geographie und Biologie zu studieren.

Da ich mit Leib und Seele Burscheiderin bin, habe ich mich lange Zeit auch ehrenamtlich in Burscheid engagiert: sowohl in der evangelischen Kirchengemeinde, als auch im kommunalen Integrationszentrum (früher RAA) und ich war Mitbegründerin des Frauencafés.

Heute bin ich Grundschullehrerin an der Montanusschule und aufgrund meines Studiums weiß ich, wie wichtig es ist, sich aktiv für Umwelt und Natur einzusetzen, sie zu erhalten und zu schützen. Deshalb engagiere ich mich seit 2013 bei den Grünen, mische mich ein für die Zukunft dieser Stadt.

Kreistagswahl

Kreiswahlbezirk 11 Burscheid 1:

Sabine Wurmbach (Fraktionsvorsitzende)
Griesberger Straße 12
Telefon 61969

Kreiswahlbezirk 12 Burscheid 2:

Jürgen Witthohn (Soziales und Schule)
Bergstraße 26
Telefon 61112